Skype Anleitung und Computer Hilfen
richtig nutzen
Roland
Wucherer – gefeierter Medienberater im Dienst – erhielt vor
Kurzem einen Auftrag, der selbst für seine Verhältnisse
ungewöhnlich war. Ein online Anbieter von Ratgebern bat um
seine Hilfe. Trotz aggressiver Werbemaßnahmen via Newsletter,
Kleinanzeigen in verschiedenen Foren und blinkender
Bannerwerbung wollten die Kunden nicht so recht anbeißen. Fast
schien es, als ob alle ratlos glücklich wären. So kam es also,
dass der verzweifelte Anbieter (sein Name war Albert Brecht)
Roland Wucherer konsultierte, um sich von seiner Meisterhand
eine erfolgversprechende Werbekampagne erschaffen zu lassen.
Albert Brecht hatte bereits im Vorfeld von Roland Wucherer
gehört. Wenn man den Gerüchten glauben durfte, dann war Roland
Wucherer scheinbar in der Lage, Friedensaktivisten Handgranaten
zu verkaufen!
Albert Brecht
war sogleich von der Vorgehensweise Roland Wucherers
fasziniert. Haarklein analysierte dieser den Markt und seine
Tücken. Zunächst einmal, so machte es Roland Wucherer Herrn
Brecht unmissverständlich klar, müsste man die Barriere der
“alles umsonst Mentalität“ im Internet durchbrechen. An allen
Ecken des Internet wurden Dienstleistungen umsonst Angeboten:
umsonst Videos anschauen, umsonst miteinander telefonieren,
umsonst Spielen, umsonst Nachrichten und SMS verschicken –
umsonst Leben. Man müsse auch den verwöhnten Internetusern
klarmachen, dass im Leben nichts wirklich umsonst ist, außer
der Tod vielleicht (und selbst der kostet das
Leben).
Roland
Wucherer sichtete daraufhin die vorhandenen Ratgeber und
Anleitungen, die Herr Brecht unter das Volk bringen wollte.
Bevor man eine Ware verkaufen konnte, musste man sie immerhin
kennen. Roland Wucherer erkannte sogleich die Stärken der
feilgebotenen Anleitungen. Diese gingen wirklich in die Tiefe
und vermittelten sicherlich spezifische Kenntnisse über die
Nutzungsmöglichkeiten verschiedenster Programme und
Anwendungen. Roland Wucherer entwarf sogleich einen
Schlachtplan. Als absoluter Anhänger des breitgefächerten
Einsatzes visueller Medien sah Roland Wucherer im Internet
natürlich ein denkbar günstiges Terrain für sein Vorhaben.
Dabei wollte er sich nicht nur den Computer als visuelles
Medium zur Nutze machen, sondern die “alles umsonst Mentalität“
der Internetnutzer gegen diese selbst verwenden: Man reiche
ihnen einen kleinen Finger und sie wollen bald den ganzen
Arm!
Roland
Wucherer überredete Albert Brecht dazu, Auszüge einer
Computer Hilfe als kostenlose Proben zu
versenden. Dabei wurden insbesondere solche Passagen
gewählt, die Expertenwissen vermittelten. Allein diese
Aktion brachte positives Feed-back von Seiten der Empfänger.
Doch dies allein reichte scheinbar noch nicht, um die
Discounter Gemüter der Internetgemeinde wachzurütteln. Es
bedurfte noch der gratis Dreingabe einer Skype Anleitung, die beim Kauf von
mindestens zwei weiteren Ratgebern versprochen wurde. Dies
reichte aus, um einen Riss im Damm der Kaufverweigerung zu
erzeugen, der diesen alsbald niederreißen
konnte.
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