Briefmarkenauktionen werben über neue
Medien für Briefmarken
In der
heutigen Zeit gibt es praktisch nichts mehr, was nicht im
Internet nachgelesen werden kann, oder dort zu mindest nähere
Informationen über ein bestimmtes Produkt in Erfahrung gebracht
werden können. Auch vor Briefmarkenauktionen machen visuelle
Medien nicht halt, da es eine gute Möglichkeit ist, ein Thema
wie Briefmarken, verständlich zu vermitteln. Denn trotz,
oder gerade wegen der neuen Medien, erleben Briefmarken
und das Sammeln derselben neuen Aufwind. Viele Menschen, die
oft am Computer sitzen, wünschen sich eine Abwechslung, und am
besten gleich eine, bei dem sich ein Hobby mit der Arbeit am
Computer verbinden lässt. Eine virtuelle Briefmarkenauktion könnte so eine
Abwechslung darstellen, weil die ersteigerten oder gekauften
Objekte später in ein reales Album gelegt werden Der Sammler
kommt so zur gewünschten Abwechslung, indem er sich auf eine
ganz andere Sache konzentrieren kann, als das ständige
Klicken in Tabellen und Dokumenten.
Auch
Einsteigern bietet eine virtuelle Briefmarkenauktion eine neue
Möglichkeit, sich für das Thema Briefmarken zu interessieren
und Briefmarken schätzen zu lassen. Die
Auftritte im Internet lassen sich mit zahlreichen
Zusatzinformationen ergänzen, etwa der Geschichte die hinter
der einen oder anderen Briefmarke steckt. In einem Forum
lassen sich Erfahrungen austauschen und Neulingen kann man
das Thema verständlich vermitteln. So erstaunt es nicht,
dass trotz vieler E-Mails die wir täglich erhalten, die
Briefmarke nie ganz verschwinden wird, ob als Sammelobjekt,
aber auch in der realen Welt der Kommunikation. Trotzdem
sollen gerade die neuen Medien dazu beitragen, dass die
Briefmarke neue Freunde gewinnt. Selbst in Werbespots in
Fernsehen und Rundfunk wird das Verschicken echter Briefe
mit einer selber abgeleckten Briefmarke angepriesen. Und
vielleicht schreibt auch mal wieder jemand die
rätselhafte Abkürzung „DKKUDB“ unter die Briefmarke, was
ausgedeutscht „Der Kuss klebt unter der Briefmarke“
bedeutet. Ein kleiner Spaß, den man sich früher oft erlaubte
und der heute sicher kaum noch einer kennt.
Briefmarken
werden als Kunstwerke verkauft und so richtig Wert bekommen sie
erst, wenn sie mit einem Poststempel bedacht, um die Welt
geschickt werden. Nach Meinungen vieler Sammler gibt es noch
viele Briefmarken, deren Wert unschätzbar ist. Wenn die
Nachfrage nach einer bestimmten Briefmarke, versehen mit einem
bestimmten Aufgabeort und Datum vorhanden ist, finden sich auch
immer wieder Käufer die sich an einer Briefmarkenauktion
gegenseitig überbieten. Als einfaches Beispiel stelle man sich
eine Nikolaus-Briefmarke vor, die am 24. Dezember in der
Ortschaft St. Nikolaus abgestempelt wurde. Oder als
Besonderheit könnte auch eine Briefmarke gelten, deren Sujet
das Bild eines bekannten Formel 1 Piloten ist und das am Tag
seines Weltmeistertitels in seinem Geburtsort abgestempelt
wurde. Wenn die Nachfrage besteht, so die Meinung schlechthin,
kann auch ein guter Preis verlangt werden.
Damit das
Interesse an Briefmarken auch in Zukunft nicht schwindet, sind
also sowohl Sammler, als auch Verkäufer gefordert, die neuen
Medien zu Nutzen und die E-Mail nicht als Konkurrenz zum Brief
und damit zur Briefmarke zu betrachten. Vielmehr gilt es, die
Vorzüge visueller Medien zu nutzen und das Thema verständlich
vermitteln zu helfen, wo die Chance für neue Interessenten
bestehen könnte.
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